Altbau-Mieten: Mietzinsprüfung kann sich für Mieter lohnen

Wer in Österreich im Altbau wohnt, zahlt womöglich mehr Hauptmietzins als erlaubt – eine Prüfung kann sich lohnen und Vermieter unter Druck setzen.
Mieter im Altbau sollten ihren Mietzins überprüfen lassen: Viele zahlen in Österreich mehr, als das Mietrechtsgesetz (MRG) zulässt. Zu diesem Schluss kommt ein Kommentar im Standard, der zur Kontrolle der eigenen Miete rät. Der Autor selbst wohnt unbefristet zur Miete in einem Wiener Altbau und schreibt, er sei mit seiner Wohnsituation zufrieden – das Thema habe er beim Durchblättern von Inseraten auf den gängigen Portalen aufgegriffen.
Hintergrund ist das hohe Mietniveau in Österreich. Die Anzeigen auf Plattformen wie willhaben oder ImmoScout24.at preisen Altbauwohnungen in blumiger Sprache an. Ob der verlangte Betrag rechtlich gedeckt ist, steht in den Inseraten nicht.
Der Standard-Autor argumentiert, dass man gegen zu hohe Mieten tun sollte, was möglich ist. Eine Überprüfung des Mietzinses gilt für ihn als naheliegender Schritt für alle, die im Altbau leben.
Was heißt das für Vermieter?
Im Altbau gelten für den Hauptmietzins die Regeln des MRG, vor allem der Richtwertmietzins samt zulässiger Zu- und Abschläge. Liegt die vereinbarte Miete darüber, kann der Mieter die Überprüfung beantragen und zu viel Gezahltes zurückfordern. Vermieter sollten ihre Mietverträge im Altbau daher auf eine saubere Mietzinsbildung prüfen, bevor ein Mieter dies tut.
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